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Veröffentlicht am 30.01.2017 von Stefanie Loske

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Mastic Scum

Von Metal und Hardcore gleichermaßen beeinflusst schmeißen sie alle in einen Topf, was ihnen Spaß macht. Die Grandler-Brüder Harry und Man gründeten zusammen mit Shouter Will und Bassist Moser 1992 die Band Mastic Scum.

Wechsel am Bass soll noch zur Routine werden

Sie landen direkt einen Deal bei dem deutschen Label Rödel Records und veröffentliche 1993 die EP „Ephemeral Cerebral Butchery. Zwei Jahre später kommt „Tilt“, dazwischen gab es einen Wechsel am Bass – Mosers Bruder Steff steht jetzt am Bass – und ein Demo, das in Richtung Grindcore tendiert. Der Wechsel am Bass soll sich noch durch die weitere Bandgeschichte ziehen.

Im Grindcore ist es üblich Veröffentlichungen über verschiedene Labels laufen zu lassen, so auch bei Mastic Scum.

Die Platte „Live“ erscheint beim einem japanischen Label, eine Splitveröffentlichung mit Fleshless bei Ohne Maulkorb Produktion.

Veröffentlichung vieler Split-Scheiben

In der folgenden Zeit veröffentlichen sie vor allem weitere Split-Scheiben, bis 1999 endlich das Album „Zero“ erscheint. Sie treten danach auf der „Fuck The Commerce“-Tour auf und sind im Jahr 2000 quer durch Europa unterwegs. Bei der Veröffentlichung weiterer Split-Scheiben bleiben sie aktiv und tun sich dafür mit Rotten Sound zusammen.

Ein zweites Album kommt erst 2002 mit der Platte „Scar“. Im Grindcore-Bereich sind sie mittlerweile zu einer ernstzunehmenden Größe avanciert und starten auf der Tour mit Master und Lividity dann so richtig durch. Bevor es an das nächste Album geht, lassen sie sich aber auch eine Headliner-Tour nicht entgehen und geben in den USA ihr Debüt. Zwischenzeitlich ändert sich wieder die Bass-Besetzung und der neue heißt Alex.

Weitere Bassumbesetzungen

Auf dem Album „Mind“ kann man den neuen Bassisten dann schon hören. Die Platte geht deutlich mehr in Richtung des technischen Death Metal, verleugnet aber die Grindcore-Roots der Band nicht. Mit erneuter Neubesetzung am Bass – Much heißt der Neue – geht es 2006 auf Tour durch Europa.

Passend zum 15-jährigen Jubiläum gibt es die Sammlung „The EPs Collection 1993-2002“, was durchaus sinnvoll war, da viele ihrer Eps und Splits nicht mehr aufzutreiben sind. Der Wechsel am Bass hört nicht auf und so kommt 2008 der neue Basser Boris und mit Maggo gleich auch ein neuer Frontmann.

Viertes Album lässt nur noch wenig Grindcore erkennen

Das neue Album „Dust“ knüpft an das alte an und lässt nur noch wenig vom Grindcore erkennen. Eine Europa-Tour folgt, danach kommt – wen wundert es – mit Alex Schmid wieder ein neuer Bassist in die Band.

Nachdem sie 2012 einen neuen Plattenvertrag bei Massacre Records unterschrieben hatten, folgte das fünfte Album „CTRL“, das wieder technischen Death Metal zeigt.

photocredit: By Manfred Werner – Tsui (Own work) [GFDL or CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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