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Veröffentlicht am 10.03.2017 von nemesis

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Portrait Seventh Avenue

Seventh Avenue über Between The Worlds – ein Portrait

Massacre Records, die neue Heimat der deutschen Melodic (Speed) Metaller Seventh Avenue, hatten sich zu deren Veröffentlichung Between The Worlds etwas ganz besonderes einfallen lassen: Die Newcomer Price Kampagne, die es dem Handel ermöglichte, die CD für nicht mehr als 9,90 Euro zu verkaufen. Das allein sollte aber nicht der Grund sein, sich den neuen Streich von Sänger/ Gitarrist Herbie Langhans und Co. ein den heimischen CD-Schrank zu stellen. Nicht nur labeltechnisch hatte sich bei den Jungs einiges geändert, auch hatten Seventh Avenue einen neuen Mann am Bass, nachdem Willie Hieb die Band verließ.

Bammel vor den Reaktionen

Doch zuerst zum ersten Album bei Massacre: „Das Album war in Amerika und Brasilien bereits früher erscheinen und dort lief es auch ganz gut. Ebenso war auch die Tour in Brasilien eine erfolgreiche Geschichte – es lief irgendwie von null auf hundert“, freute sich der Sänger.

Ebenso war auch die Tour in Brasilien eine erfolgreiche Geschichte

„Was die Reaktionen in Europa betraf, hatten wir schon ein wenig Magengrummeln – ob wir wieder verrissen werden würden. Aber bisher lief alles klasse.“ Wobei man auch sagen muss, dass Seventh Avenue zwar sicher ab und an auf Kritik stießen, die vorhergehenden Platten aber durchaus auch oftmals sehr sehr ankamen und gelobt wurden.

„Southgate“:

Die kleinen Makel

„Es handelte sich eben immer um Kleinigkeiten, die bemängelt wurden: Meine Aussprache des ‚th’, die Produktion – alles Dinge, bei denen ich froh gewesen wäre, wenn es uns oder mir mal jemand gesagt hätte und man es nicht nach Veröffentlichung in einem Review lesen muss. Bisher hatten wir immer nur zwei, drei Wochen Zeit für die Aufnahmen einer Plattem, das macht sich natürlich schon an der Qualität bemerkbar.“ An dieser Stelle muss man allerdings etwas einwerfen: Meinereins nennt alle Alben von Seventh Avenue sein Eigen und sicher hätte der Mix an manchen Stellen besser geraten können, aber das sind wirklich Peanuts.

Erfreuliche Entwicklung

„Mittlerweile hatten wir unser eigenes Studio und dementsprechend auch mehr Zeit für die Platte gehabt. Durch den Weggang von Willie hatte sich natürlich auch unser Sound ein wenig verändert“, merkte Herbie an. „Er hatte damals auch die ganze Promo für uns gemacht, das war dann natürlich auch vorbei. Dass wir nun sogar durch eine Promotion-Firma unterstützt wurden, hatte ich noch gar nicht so richtig auf die Reihe bekommen. Es war wirklich fein, was zu der Zeit für Seventh Avenue passiert und wie sich alles entwickelt hat.“ Nachdem Willie Seventh Avenue verlassen hat, obliegt das Songwriting nun Herbie, der sich damit auch sichtlich wohl fühlt.

Nachdem Willie Seventh Avenue verlassen hat, obliegt das Songwriting nun Herbie

„Zuvor waren stets eine Menge Kompromisse nötig, es gab auch viele Reibereien, durch die die Geschichte auch persönlich auseinander gegangen ist. Ich sehe die jetzige Situation als Neuanfang für die Band, der sicher den Stil der Band nicht verändern aber verfeinern wird und bereits hat. Es war das erste Mal in unserer ‚Geschichte’, das alles richtig funktionierte, wir unterstützt wurden.“

Der Weg dorthin war beileibe nicht so leicht, wie Herbie erzählte. „Es war zeitweise ein rechtes Hickhack. Neues Line-up, es kamen zwei neue Leute in die Band, es waren viele Kontakte zu knüpfen und natürlich der ‚Alltag’ wie Songwriting etc. Wir sind richtiggehend mit dem neuen Material hausieren gegangen, hatten auch eine Firma aus Italien an der Hand, die Interesse bekundete. Leider war hier alles nur mündlich abgesprochen, wie etwa, dass wir das Album selbst aufnehmen sollte bla bla. Wir hatten bereits einen Termin mit Sascha Paeth für den Mix vereinbart, den wir allerdings canceln mussten, nachdem von jenem Label weder Geld und auch kein Kontakt mehr zustande kam.“

„Sailing“:

Durch das Management, das auch Saviour Machine unter seiner Fitiche hatte, hatten Seventh Avenue doch bald einen Vertrag mit Massacre – die Rennerei und der Stress hatten sich also gelohnt.

Releases:

Rainbowland
Children
Tales of Tales
Southgate
Goodbye
Between the Worlds
Eternals

Jüngstes: Terium

Aktuelles Line-up:

Vocals, Gitarre: Herbie Langhans
Gitarre: Florian Gottsleben
Gitarre: Kai Mühlenbruch
Bass: Markus Beck
Schlagzeug: Mike Pflüger

photocredit: By Secorion (Own work) [GFDL or CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

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