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Veröffentlicht am 12.08.2015 von nemesis

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Wacken/ Sabaton

Sabaton auf Wacken 2015

Diese Junges haben es in einigen Jahren, einer an sich in der Metal-Branche gemessen kurzen Zeit mit einer Menge erstklassiger Alben und sich stetig steigernder Qualität geschafft, zu den ganz Großen aufzusteigen. Man hört den Namen Sabaton und schon drehen die meisten Metal-Fans gut am Rad Im positiven Sinne versteht sich. Wuchtig, majestätisch, stolz und kraftvoll vermitteln Sabaton seit eh und je Dynamik, Power und eingängige Melodien, deren Wirkung man sich schlicht und ergreifend nicht entziehen kann.

So war die Band auch dieses Jahr wieder auf dem Wacken Open Air zu sehen, DEM Heavy-Festival schlechthin. Und das weltweit. Vor kurzem hatten Sabaton bereits ein eigenes Event veranstaltet, und man darf gespannt sein, ob Sabaton hier nachschieben.

Nachdem die Jungs die Tradition des Bieres und auch des Biertrinkens in der Öffentlichkeit, bei Konzerten etc so genial finden, gab´s kurzerhand ein Bierfest, so nannte sich das Festival auch, in deutschen Landen.

Wenn auch noch bei hellem Tageslicht, ging es für Sabaton nun also auf die Bühne. Begleitet als Bühnendeko mit zwei Panzern und nach dem obligatorischem „The Final Countdown“ aus den Lautsprechern, zwar als Intro abgelutscht ohne Ende, an dieser Stelle allerdings etwas augenzwinkernd kultig.

Da Europe selbst auch auf dem Wacken vertreten waren, starteten die Schweden mit ihrem Kultsong Ghost Division gleich brachial ins Set ein und rissen die Enge mit, die nebenbei bemerkt, wie gewohnt bunt und quer durch alle Nationalitäten und Altersgruppen den kleinen Ort Itzehoe bei Hamburg unsicher machte.

Schon nach den ersten Songs wurde der Ruf des Publikums an Sabaton´s Fronter, noch ein Bier zu exen, immer lauter und spätestens da dürfte auch dem letzten Fan und dem letzten Nachzügler der Band langsam klar geworden sein, welches Ei sich die Band mit ihrer Vorliebe da selbst gelegt hat.

Die Show wie auch die musikalische Darbietung waren wieder eine Power-Klasse für sich, Klassiker der Band gab es am laufenden Band, natürlich durfte auch Primo Victoria nicht in der Setlist fehlen.

Vielen Fans dürfte der Auftritt der Band wieder einmal viel zu kurz erschienen sein und wie Sabaton verlauten ließen, wird sich dann erstmal an das Schreiben neuer Songs gemacht, schließlich muss ja auch mal wieder eine neue Platte her.

Wer allerdings absolut nicht glämzte, war der ehemalige Redakteur des Metal Hammer´s und VIVA-Moderator Marcus Kavka, dessen Fragen halt einfach schon recht… tausend Mal gefragt scheinen und eigentlich nur 08/15. Aber was juckt´s nach einer solchen Bühnen show, auch wenn die Klampfen etwas mehr Dampf in der Abmischung vertragen hätten.

photcredit: By York Klinkhart (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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