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Veröffentlicht am 12.04.2016 von Stefanie Loske

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Metal in Wien

Vergangene Woche kam mit Amorphis eine wahre Metalgröße nach Wien und machte die Szene unsicher. Die Finnen hatten als ihren Support noch die Bands Textures aus den Niederlanden sowie Poem aus Griechenland dabei.

Nach Support nun Headliner

Erholungszeit kennen Amorphis scheinbar nicht. Ende 2015 waren sie noch selbst als Support für Nightwish beschäftigt. Mit ihrem aktuellen Album „Under The Red Cloud“ sind sie nun aber mit einer eigenen Headliner-Tour unterwegs. Am letzten Donnerstag haben sie dann auch in der Wiener Szene vorbeigeschaut.

Neben Amorphis selbst hatten auch die Supportbands einiges zu bieten. Trotz der Tatsache, dass sie die Opener Band waren, konnten Poem sich an einem gut gefüllten Konzertsaal erfreuen. Sie zeigten einen Mix aus Grundge- und Alternative-Metal, der von der besonderen Stimme des Frontmanns George unterstützt wurde. Bei ihrem Finale gaben sie noch einmal alles und Ruckzuck war ihr Auftakt zu einem tollen Konzertabend auch schon wieder vorbei.

Und auch Textures aus den Niederlanden gaben direkt Vollgas, als sie auf die Bühne kamen. Beim Publikum kamen sie deshalb sehr gut an. Die sechs waren hochmotiviert und hatten sichtlich Spaß dabei Song für Song zu performen. 45 Minuten dauerte ihr Auftritt an, bei dem sie sich mit einem großen Knall am Ende dann von den Massen verabschiedeten.

Ausverkauftes Konzert

Als endlich Amorphis an der Reihe waren, war auch der Konzertsaal bis zum Anschlag gefüllt. In der ausverkauften Location stieg nun auch die Temperatur deutlich an. Um 22.15 Uhr ging es dann endlich mit dem Headliner los, der unter begeistertem Applaus empfangen wurde. Sie starteten gleich mit drei Songs der neuen Platte, bei denen die Fans bereits textsicher mitsingen konnten.

Der Frontmann Joutsen zeigte sich in seiner besten Form. Mittlerweile von seinen langen Drealocks getrennt, stolzierte er über die Bühne während er seine beeindruckende Stimme präsentierte. Was die Musik betraf, wurde kein Wunsch offengelassen. Vom Anfang der 90er bis heute wurde musikalisch alles geliefert, was sie in petto haben. Für Old-School-Fans gaben die Jungs „Drowned Maid“ zum Besten. Der Auftritt war ein gelungener Mix aus neuen und alten Songs der Band. Fazit des Abends: Wer nicht dabei war, hat definitiv etwas verpasst.

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