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Veröffentlicht am 08.03.2016 von nemesis

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Serenity – Codex Atlanticus

Eine Symphonic Metal-Perle der Extra-Klasse…

… die uns hier Serenity auftischen. Die Band ist natürlich kein unbeschriebenes Blatt und es wäre gelogen, würde man behaupten, ein 08/15-Albukm von den Österreichern erwartet zu haben. Die Ansprüche sind hoch und sie werden nicht enttäuscht. Neben den unvergleichlichen Vocals, die sagenhaft intensiv und der richtigen Kombination aus Wärme, Power und Erhabenheit glänzen sind es die zahlreichen Nuancen und Farbtupfer in den Arrangements, die immer wieder aufhorchen lassen. Und nicht selten geschieht es, dass man einen Song eh schon unglaublich stark findet, die Hook einfach treffsicher ins Schwarze gezielt und getroffen hat und sich ein unerwarteter Moment der Wiedererkennung dazu gesellt.

Reminiszenzen, wohin man sieht

Die stolze Ausstrahlung Inszenierung dies epischen Album wird durch nicht gerade wenig gesäte melancholische Melodie-Einflechtungen etwas vom hohen Ross herunter gehoben und trifft den geneigten umso mehr ins Mark. Codedx Atlanticus wartet mit keinem Song auf, der nicht sitzen würde wie angegossen. Dabei verstanden es Serenity auch, die Konstellation der Songs so zu halten, dass das gesamte Album über die Spannung erhalten bleibt, tolle atmosphärische Bilder entstehen und die Ups & Downs den Hörer entführen.

Nicht zu sanft

Nichtsdestotrotz mangelt es den Tracks absolut nicht an Schmackes, die Gitarren komm en rassig und griffig aus dem Äther, die Drums sitzen punktgenau, die Produktion ist teils schneidend klar. Perfekt natürlich auch für den detailreichen Background. Dieses Bombast-Werk an tollen, dichten Melodien und Granatensongs hält dabei auch ein paar echte Augenzwinkerer bereit. Ob die gewollt sind oder Zufall, kann ich nicht sagen. Fakt ist jedenfalls, dass sich hie und da Parallelen zu Soundtracks („Halloween“ & „Saw“) auftun, der Name Meat Loaf und Jim Steinman ebenso dick vor dem geistigen Auge stehen wie Savatage, Avantasia oder auch Air Supply. Große Kompositionen und erstklassige Umsetzung… was will man mehr? Kraft- und druckvoll ist die Sache sowieso, die Melange, dem beinharten Metalhead gerecht zu werden mag zwar im Bereich der Death- und Thrash-Fans scheitern, aber mal ehrlich: Wem diese Platte absolut null gefällt, der hat einfach keinen Plan. Für Symphonic Metzal-Fans und auch solche, die es eher mit der Rock-Schiene haben ein Pflichtkauf.

Tracklist:

  1. Codex Atlanticus
  2. Follow Me
  3. Sproits Of Terror
  4. Iniquity
  5. Reason
  6. My Final Chapter
  7. Caught In A Myth
  8. Fate Of Light
  9. The Perfect Woman
  10. Spirit In The Flesh
  11. The Order

photocredit: By Cecil (Own work) [GFDL, CC-BY-SA-3.0 or CC BY-SA 2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons

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